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Die Heiligen Drei Könige 2020: Die Sternsinger 

Zahlreiche Kinder, verkleidet als Könige aus dem Morgenland - ziehen durch Frankens Städte und Dörfer und sammeln für einen guten Zweck
 „Die Tradition der Sternsinger ist der wohl bekannteste Brauch zum Dreikönigsfest im deutschsprachigen Raum und ist inzwischen sogar eine durch die UNESCO geschützte Kulturform.

Kinder und Jugendliche ziehen als die Heiligen Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus, singen, beten, sammeln Spenden und segnen die Häuser mit geweihter Kreide.
Im Rahmen des Dreikönigssingens sammelte das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" 2019 bundesweit über 50 Millionen Euro. Nach Angabe der Veranstalter ist die Aktion, die 1959 zum ersten Mal stattfand, die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. In den vergangenen Jahrzehnten sammelten die Sternsinger insgesamt mehr als eine Milliarde Euro für Kinderhilfsprogramme in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa. „


Wie wird das Fest am 6. Januar genannt?
"Dreikönigstag" und "Dreikönigsfest" (auch Epiphanie) sind die gebräuchlichsten Begriffe für den Tag.

In einigen Regionen Europas, aber auch in den USA, Argentinien und Mexiko ist der Dreikönigskuchen ein verbreiteter Brauch. In das Gebäck wird wahlweise eine Bohne, Mandel oder Münze eingebacken. Wer diese in seinem Stück findet, ist für diesen Tag der König.


Ob der Dreikönigstag ein gesetzlicher Feiertag ist, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Das liegt hauptsächlich an der konfessionellen Prägung der einzelnen Länder. Aktuell ist der 6. Januar in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt ein gesetzlicher Feiertag. Schulen bleiben geschlossen, während im Rest der Republik ganz normal Arbeitstag ist.

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Vous avez déjà vu cette inscription au-dessus des maisons  ?
Joëlle Yaouang


Die Hausinschrift an Tür und Türstock geht auf alte Bräuche um Schutz zurück.

Der Spruch wird mit Kreide an die Türen geschrieben, wenn die Sternsinger eine Spende bekommen
Der Segensspruch "20 C+M+B 18" :
Das C+M+B wird dabei entweder als die Anfangsbuchstaben der Namen Caspar, Melchior und Balthasar gedeutet, öfter als Segensbitte: Christus Mansionem Benedicat („Christus segne dieses Haus“). Anfang und Ende ist die geteilte Jahreszahl.


Woher stammt dieser Brauch?

Im Mittelalter begannen die bis dahin sehr verbreiteten Neujahrssinger in die Rollen von Caspar, Melchior und Balthasar zu schlüpfen. Das Sternsingen diente bereits damals dazu, die Not der Menschen zu lindern.

Ab dem 16. Jahrhundert war der Brauch den Schülern, Studenten und Handwerksburschen vorbehalten, die mit den Spenden für ihre Darbietung ihre materielle Not linderten. Die Sternsinger/innen bringen den Segen für das neue Jahr in Haushalte und Familien.